Ev.-ref. Kirchengemeinde Jennelt

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Kindergottesdienst

Kindergottesdienst am 27. Mai

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Die Pfingstgeschichte

An diesem Tag war viel los in Jerusalem, zum j√ľdischen Erntefest reisten die Menschen aus Nordafrika, Griechenland und Rom an. Auch die Freunde Jesu hielten sich in Jerusalem auf, sie trafen sich regelm√§√üig in einem Haus. Die Apostel, so nannte man auch die Freunde Jesu, h√∂rten die fr√∂hlichen Stimmen und das Lachen der Leute ged√§mpft durch die kleinen Fenster dringen. Doch die Apostel waren traurig, denn sie vermissten Jesus.  Denn Jesus war nicht mehr bei ihnen, sondern bei Gott im Himmel. Seine Freunde dachten an ihn und erz√§hlten sich gegenseitig Geschichiochten, die sie mit ihm erlebt hatten. Die Apostel waren ratlos. Wie sollte es jetzt mit ihnen weitergehen – ohne Jesus? Was sollten sie tun?
Den J√ľngern geht ein Licht auf                                                                                                                              
Plötzlich heulte und brauste ein Sturm durch das Haus. Erschrocken blickten die Männer
und Frauen sich an. Dann erschienen leuchtende Flammen, die auf jedem von ihnen flackerten. In diesen feurigen Zungen steckte der Geist Gottes, der ihnen pl√∂tzlich gute  Ideen, viel Kraft und Mut schenkte. Den Freunden Jesu ging buchst√§blich ein Licht auf!    Nun wussten sie, was ihre neue Aufgabe war: Sie wollten den Menschen von Jesus erz√§hlen. Sie sprangen auf und gingen hinaus auf die Stra√üe.
Die Geschichten von Jesus in verschiedenen Sprachen                                                                                         
Viele kleine und große Besucher des Erntefestes blieben stehen und lauschten gespannt
ihren Worten. Immer mehr Menschen kamen hinzu. Die weit gereisten Zuh√∂rer waren verbl√ľfft, denn sie h√∂rten die Geschichten in ihrer Muttersprache! Dabei hatten die Freunde Jesu doch bis vor kurzem nur in ihrem aram√§ischen Dialekt gesprochen. Aber jetzt h√∂rten  arabische Besucher die Geschichten auf Arabisch, Griechen auf Griechisch und R√∂mer auf  Latein. So verstanden sie, was die Apostel √ľber Gott und Jesus erz√§hlten. Ein ganz  Vorwitziger machte sich allerdings √ľber die Anh√§nger Jesu lustig: "Habt ihr etwa zu viel  Wein getrunken?"
Sind die J√ľnger etwa betrunken?                                                                                                                                  
Das lie√ü Petrus, einer der Freude Jesu, nat√ľrlich nicht auf sich sitzen! Er erkl√§rte: "Nein,   keiner von uns ist betrunken. Gott hat uns durch seinen Geist das Talent gegeben, in vielen Sprachen von Gott zu reden. Bereits vor vielen hundert Jahren sagte dies der Prophet Joel                          voraus. Jeder soll wissen, dass Gott die Menschen liebt und dass der Tod nicht das Ende bedeutet, weil Jesus wieder auferstanden ist."

3.000 Menschen lassen sich taufen                                                                                                                               
Vielen gefiel diese Botschaft. Eine Frau fragte: "Wir glauben, was du gesagt hast. Was
sollen wir tun?" Petrus riet ihnen, dass sie sich taufen lassen sollten.   3.000 M√§nner und Frauen befolgten seinen Ratschlag. Damals tauchten die J√ľnger die erwachsenen T√§uflinge noch vollst√§ndig unter Wasser. Von nun an lebten sie mit den Freunden Jesu zusammen. Es machte ihnen Spa√ü, mit den anderen gemeinsam zu essen und zu beten. Die erste christliche Gemeinschaft war entstanden. Aus diesem Grund feiert   die Kirche an diesem Tag ihren Geburtstag.

 

Bericht und Fotos: Elke Postma